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Aktuell - zum Zeitgeschehen

 

Geordnete Insolvenz                                            

Plötzlich war sie da - die Rede von der geordneten Insolvenz. Sie erinnern sich. Denn das Thema ist immer noch nicht erledigt. Um Griechenland geht es dabei. Und alle waren davon überzeugt, daß das eine ganz neue Sache sei - eine geordnete Insolvenz. Und so fragten viele, um was es dabei gehe. Die Medien erläuterten...

Nur, so neu ist das gar nicht mit der geordneten Insolvenz. Allerdings ist das bisher kein wirtschaftlicher und politischer Vorgang. Es handelt sich um den persönlichen Lebensbereich. Na ja, werden Sie sagen, private Insolvenzen gibt es in diesen turbulenten Zeiten genug. Aber geordnet sind die deshalb noch lange nicht.

Nein, die schon lange vorhandene geordnete Insolvenz sprengt den privaten wie den gesellschaftlichen Bereich. Und sie betrifft uns alle miteinander! Jetzt werden Sie energisch widersprechen und einwenden: Da wüßte ich ja was von. Ich bin doch nicht pleite. Und dennoch! Da gibt es eine Insolvenz, in der sie sich befinden, ohne das sofort zu bemerken. Und diese Insolvenz ist lebensgefährlich.

Denn jeder von uns hat einen Gläubiger, dem er seine gesamte Existenz verdankt. Niemand hat sich selbst erschaffen. Gott ist der Schöpfer - auch Ihr Schöpfer. Sie sind ein einmaliger Gedanke Gottes. Ihre Eltern sind dabei seine Mitarbeiter. Dadurch aber hat Gott ein Recht darauf, daß Sie seinen Willen beachten, seine Gebote halten. Das schulden Sie ihm.

Vielleicht ist Ihnen das nicht bewußt, daß da ein allmächtiger Gläubiger ist, dem Sie laufend viel schuldig bleiben. Und Sie haben nichts, was Sie dafür bieten könnten; denn er läßt sich nicht mit Teilzahlungen abspeisen. Er ist kein Händler, dem man etwas abhandeln könnte. Er will unsere Lebensmitte sein. Und da versagen alle total. Wir können diese Schuld nicht tilgen. Da bleibt nur, die Insolvenz anzumelden. Auch glaubende Christen stehen immer wieder mit leeren Händen vor Gott. Deshalb bleibt auch ihnen das nicht erspart!

Und nun das schier Unbegreifliche: Gott will uns nicht in eine ewige Insolvenz treiben, die uns auf ewig vom Leben fernhält und uns dergestalt zerstört. Er will, daß auch Ihr Leben gelingt. Deshalb hat er vor gut 2000 Jahren eine geordnete Insolvenz gestiftet. Sie besteht aus zwei Teilen: 1. Erkenntnis der Schuld vor Gott und Bekenntnis des Schuldners zu seiner Insolvenz. 2. Bereitschaft des Schuldners, die Ablösung der Schuld durch einen anderen, durch den Gottessohn Jesus Christus anzunehmen und im Zuspruch der Vergebung frei, ledig und los von allen angehäuften Schulden zu werden.

Wie macht der Gottessohn das aber, daß er für so viele den Schuldschein zerreißen kann? Er wirft sich für die Schuldner in die Bresche und nimmt die Strafe für den Ungehorsam dem Schöpfer gegenüber auf sich selbst, indem er für die Vielen stellvertretend leidet und stirbt.

Lassen auch Sie sich ihre angehäuften Schulden von ihm abnehmen und Ihr Leben gewinnt ganz neue Qualität.

Dr. Horst Neumann

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„Wir können nicht so tun, als wäre nichts passiert."

... so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU/ CSU am Dienstag, den 15. März, nachdem es klar wurde, dass der Größte anzunehmender Unfall (sprich Superatomgau) in Japan passiert war. Kann es noch etwas Schlimmeres geben?

In diesen Tagen denken wir ganz besonders an Japan und seine Leute. Wir denken und beten für die vielen Familien, die Angehörige verloren haben. Auch an die vielen Menschen, die obdachlos geworden sind. Wir denken auch an die noch nicht bekannte Prognose der Atomverstrahlung in Japan. Da ist in diesen Tagen wirklich wieder etwas so Schlimmes passiert, dass wir wieder einmal, wie schon oft in der letzten Zeit, fragen müssen: Kann es überhaupt noch schlimmer werden?

Mit einem Mal von heute auf morgen hat sich alles geändert. Die Welt kann nicht mehr so sein wie vorher. Sie ist in ihren Grundfesten aus den Fugen geraten. Wissenschaftler und Politiker haben sich so schnell, wie der Groschen gefallen ist, in ihrer Meinung geändert. Das, was gestern noch auf dem Programm war, ist heute Tabuthema Nr. 1. Man kann auch sagen, sie haben sich geirrt. Sie waren zu blau-äugig.

Aber wir können nicht einmal die Politiker allein verantwortlich machen.
Wir sind es ja, die immer mehr Strom fordern und mehr Handys, Computer, Kameras und vieles andere haben wollen. Da sollten wir uns alle einmal an die eigene Nase fassen und fragen: „So wie bisher kann es wohl nicht weitergehen!“ Aber was soll sich denn da ändern? Sicher können wir alle mehr tun, damit wir Strom sparen können und nicht so viel Strom überhaupt erzeugt werden muss. Dennoch sind diese Maßnahmen ja nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Im Grunde genommen müssen wir ja durch die Kalamität in Japan und anderswo einfach nur feststellen, dass die Welt ein Haltbarkeitsdatum hat. Irgendwann ist sie mit ihren ganzen Mitteln am Ende, genau wie wir es auch sind. Die Katastrophe in Japan ist ja nur eine Begleiterscheinung der unvollkommenen Welt, in der wir leben.

Wir dachten, wir könnten alles mit unserem Verstand und mit unserer Wissenschaft regeln. Wir dachten, es könnte für immer so weitergehen. Aber wir haben uns geirrt. Wir waren zu blauäugig. Unsere Welt kriegen wir so nicht in den Griff. Da müssen wir viel grundsätzlicher fragen, was sich da ändern soll.

Die Katastrophen und die anderen schlimmen Dinge, die in unserer Welt passieren, sind Begleiterscheinung von einem anderen viel größeren SuperGAU. Dieser ist passiert, als Adam und Eva im Paradies auf die Stimme des Satans gehört hatten und der Verdacht in ihren Herzen reifte, dass sie so sein könnten wie Gott. Das hat die Kernschmelze in der Seele des Menschen verursacht, und sie wurden von Gott getrennt. Damit ist die Seuche eingetreten. Alles umfassend und überall. In Genesis 3 berichtet die Bibel davon.

Heute machen sich viele über diese Geschichte lustig. Dennoch: Keiner kann die alles umfassende Sünde und die Kernschmelze im eigenen Leben, wie in unserer Welt, verleugnen. Das tritt besonders jetzt offen zu Tage. Wir können sehen und fühlen, wie sich das Böse bei uns, in uns und um uns regt. Und es steht deshalb ein Todesurteil über unseren Köpfen. Auch das können wir nachweisen.

Zu diesem SuperGAU, über den die Bibel in Genesis 3 berichtet, können wir auch sagen: Wir können nicht so tun als wäre nichts passiert.
Aber die Stimmen, die uns raten, was da zu tun sei, sind genauso verwirrend, wie die nach dem GAU in Japan. In Japan sagen die Einen: wir brauchen uns da überhaupt keine Gedanken zu machen. Das alles sei halb so schlimm. Die anderen meinen, man kann einfach eine Tablette gegen die Verseuchung nehmen. Wieder andere packt die Angst und sie nehmen ein paar notdürftige Sachen und verschwinden.

Wenn es um die Verseuchung unsere Seele geht, gibt es genauso verwirrende Stimmen, was da nun zu tun sei und wie wir uns helfen können. Die einen sagen, dass die Sünde gar nicht ernst zu nehmen sei, weil wir uns sauwohl fühlen. Einem, der sich so fühlt, als wenn er sich gerade am Strand sonnt, braucht man keinen Rettungsring zuzuwerfen. Da lachen ja die Hühner! Andere wieder sind ganz hektisch und versuchen, die Seele mit allen möglichen Regeln dennoch auf den richtigen Weg zu bringen. Auch das ist hoffnungslos.

Wäre es da nicht besser denjenigen zu fragen, der uns gemacht hat? Er weiß doch, was wir brauchen und was uns fehlt. Der hat schon seit dem Anbeginn der Zeiten gewusst, was uns fehlt und sich auch noch darum gekümmert. Als Adam und Eva gefallen waren, war seine Stimme gleich da und rief: „Adam, wo bist du?“ Damit meinte er nicht nur Adam. Eva war auch gemeint und alle Menschen der Welt.

Derjenige, der so ruft, ist unser Gott, der uns gemacht hat und der uns kennt. Wenn er ruft: „Adam wo bist du?“, dann nicht, weil er das nicht schon längst wüsste. Er weiß, wo wir uns alle befinden. Nein, er ruft so, weil er den SuperGAU bei uns heilen kann. Er ruft so, weil es ihm selber genau so schmerzlich ist, zuzuschauen, dass die Menschen leiden und sterben.

Deshalb hat Gott nicht nur uns Menschen gerufen, sondern hat sich auch noch auf den Weg gemacht, uns zu finden. Erst über viele Propheten und zuletzt ist er selber durch Jesus Christus zu uns Menschen gekommen.

In diesen Tagen werden wir diesen Weg Gottes mit uns Menschen wieder betrachten und den Weg Jesu nach Jerusalem, wo er am Kreuz starb, wieder einmal lesen und hören. Dabei will Gott, dass sich etwas bei uns ändert. Er will letztendlich wissen, dass wir trotz der schlimmen Nachrichten um uns, wissen, dass wir in Jesus Christus eine Heimat gefunden haben. Von dieser Heimat wollen wir nicht nur reden. Wir wollen auch selber dort hineintreten. 

Hugo Gevers (Missionar)

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